Es waren einmal

zwei Menschen, der eine hatte Umweltwissenschaften studiert und die andere war Modedesignerin. Beide hatten mehr Rosinen im Kopf als in den Taschen. Anders gesagt viele tolle Ideen, aber wenig Kohle, um sie umzusetzen. Daraus wurde [praenk]2 und bis zum heutigen Tage wird daran gearbeitet, die Ideen von damals umzusetzen. Einiges ist dem Realitätscheck zum Opfer gefallen, aber [praenk]2 schaut hoffnungsvoll auf die Innovationen der Zukunft. Und bis dahin muss eben hier und da ein Kompromiss her.
[praenk]2 versucht so offen wie möglich zu kommunizieren, was und warum. 


Konzept

Die Idee bei [praenk]2 basiert darauf, Kollektionen zu vermeiden. Es gibt ein Einzelteilprogramm, welches erlaubt, Schnitte und Stoffe jahreszeitenübergreifend zu nutzen. Durch fehlende Kollektionen wird der Druck, die Ware abzuverkaufen, aufgelöst und somit bleibt der Wert der einzelnen Textilien erhalten. [praenk]2 verhindert durch die Fertigung ON DEMAND Verschwendung von Material und Ressourcen. In der Fertigung ist Langlebigkeit ein großer Faktor für Entscheidungen. Zum Beispiel werden tragende Nähte meist aus Recycling Polyestergarn genäht und die Nähte zum Versäubern des Stoffes häufig aus Biobaumwolle.

Made in Berlin

Fertigung in Deutschland ist ein Spagat zwischen dem, was man will und dem, was möglich ist. [praenk]2 will Fashion verkaufen, die mehr als eine Saison überleben wird. Hier ist also eine Verarbeitung gefragt, die nachhaltig, aber dennoch so gestaltet ist, dass sie günstiger bleibt, damit der Verkaufspreis nicht explodiert. [praenk]2 verzichtet lieber auf das Rockfutter, wo es möglich ist, als einen höheren Preis zu verursachen.
Häufiger wird gefragt, warum [praenk]2 nicht GOTS zertifiziert ist?
Hier sind wir wieder bei den Kosten, eine Zertifizierung verschlingt viel Geld, was auf die Produkte umgelegt werden muss und dies soll vermieden werden.

Reste

Die Stoffreste sind in der regulären Produktion ein großes Problem. Da sie Abfall darstellen werden sie häufig verbrannt. Was neben einer nicht selten eh schon fragwürdigen Produktion das große Finale in der Umweltverschmutzung darstellt.
[praenk]2 nutzt viele Stoffe über das ganze Jahr hinweg. Die Reste werden gesammelt. Dies wird dann zu kleineren Specials verarbeitet. Aus Resten werden 

  • Schlüpfer, Tops, Taschenbeutel, Belege und aus den ganz kleinen Stücken Scrunchies oder Haarbänder.  

Verarbeitete Stoffreste findest du in der Shopping Kategorie dies & das.

 [praenk]2 Stoffhändler sind

NELLY MORELLY    

LEBENS-

     KLEIDUNG

C. PAULI     

STOFFONKEL                            

Schaut doch mal auf deren Seiten vorbei, um euch selbst ein Bild über ihre Werte und Zertifizierungen machen zu können!